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Castrop-Rauxel soll eine Marke werden

Der Castrop-Rauxeler Bürgermeister Beisenherz hat jetzt auf irgendeiner SPD-Auftaktveranstaltung in einem Getränkelager (Ja, wirklich. Muss man die Genossen jetzt schon mit Schnaps und Freibier ködern?) gesagt, er möchte aus dem Namen Castrop-Rauxel eine Marke machen.

Deswegen hier drei einfache Tips wie man zu seiner eigenen und hochoffiziell eingetragenen Marke kommt:

  • 1. Auf die Seite www.dpma.de gehen, den Markenantrag suchen (kniffelig), ausdrucken (macht die Praktikantin), ausfüllen (macht der Rechtsanwalt) und zurückschicken (macht der persönliche Referent).
  • 2. Warten bis die Aufforderung zum bezahlen kommt und das Geld überweisen lassen (vorher den Stadtkämmerer auf nen Bier einladen und Gnädig stimmen, damit er das Geld rausrückt. Wenn das nicht klappt, die eigene Wirtschaftsförderung anrufen ob die nicht nen Fördertopf haben, den man anzapfen kann - irgendwas geht da doch immer)
  • 3. Ein paar Wochen/Monate warten, möglichst nicht öffentlich darüber in der Presse tratschen (ganz ganz schwierig) und auf die Eintragungsbestätigung warten. Und schwupps hat man ne Marke und darf dann auch endlich "Castrop-Rauxel ® " schreiben. Fertig.

Und dann muss man sich nur noch überlegen, welchen Sinn das ganze überhaupt machen soll.


Geschrieben von af in News am: Mittwoch, 21. Mai 2008
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Kommentare
  • Ralf Freitag, 23. Mai 2008, 13:46 Uhr
    Damit sich Wanne-Eickel nicht über Nacht in Castrop-Rauxel umbenennt ;)
  • Andreas Freitag, 23. Mai 2008, 15:38 Uhr
    Ach, Wanne-Eickel hat längst fertig. :-) Ist doch jetzt alles Herne (Herne-Wanne und Herne-Eickel).


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