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Web 2.0 und das Prinzip AAL (Andere Arbeiten Lassen)

Wenn man in diesem Jahr von Web 2.0 Ideen hörte, oder sich einen Business-Plan ansah, so wurde offen oder hinter vorgehaltener Hand AAL als wesentliche Basis zum Erfolg genannt.

AAL ist schnell erklärt. ANDERE ARBEITEN LASSEN. Doch was steckt dahinter?

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Verfasst von af in Ecommerce am: Freitag, 22. Dezember 2006.   Kommentare (0)

Ebay wechselt Vertragspartner und Steuersatz

Ebay versendet momentan folgende Nachricht an Mitglieder in Deutschland (Zitat):

Liebes eBay-Mitglied,

Sie haben bei Ihrer Registrierung auf einer der eBay-Webseiten als Wohnort oder Sitz eine Adresse in Deutschland angegeben. Aus diesem Grund möchten wir Sie über folgende Veränderung informieren.

Ab dem 1. Januar 2007 ist Ihr neuer Vertragspartner die eBay Europe S.à r.l., 15, rue Notre Dame, L - 2240 Luxemburg. Daher enthalten die eBay-Gebühren gegebenenfalls zukünftig Mehrwertsteuer in Höhe des in Luxemburg geltenden Mehrwertsteuersatzes von 15%.


Bisher hat Ebay 16% MwSt berechnet.

Interessant ist, dass Ebay an anderer Stelle schreibt (Zitat):

Der Mehrwertsteuersatz in Deutschland beträgt 16%.
Alle angegebenen Gebühren sind Bruttobeträge, d.h. sie enthalten bereits 16% Mehrwertsteuer.


Es scheint so zu sein, als wenn Ebay diese Entscheidung getroffen hat, um der deutschen Mehrwertsteuererhöhung aus dem Wege zu gehen.

Man darf gespannt bleiben, ob der ab 01.01.2007 günstigere Steuersatz an die Kunden weitergereicht wird, und damit die Bruttopreise der Ebay-Gebühren sinken.


Verfasst von af in Ecommerce am: Freitag, 15. Dezember 2006.   Kommentare (0)

Businessblog "Saftblog" gibt wegen Un-Olympischer Abmahnung auf

Die Businessblogger der Kelterei Walther geben auf. Zitat:
Dieses Blog wollten wir nutzen um mit Kunden, Interessenten und anderen zu kommunizieren. Wenn wir nicht über Dinge reden/schreiben dürfen, die uns über das Geschäft hinaus beschäftigen, dann wird dies hier zu einer Walthers-Werbeveranstaltung - und das ist nicht Sinn der Sache.


Worum gehts?

In ihrem Blog haben sie zwei harmlos scheinende Artikel über den Unterschied zwischen einer Olympiade und den olympischen Winterspielen in Turin (die Olympiade ist die Zeit zwischen den Spielen) sowie den Aufruf, olympische Sportler als Vorbild zu sehen, geschrieben.

Daraufhin erhielten sie gestern nach eigener Angabe ein 17-seitiges Schreiben von einer Anwaltskanzlei die den Deutschen Olympischen Sportbund e.V vertritt, in dem ihnen u.a. Rufausbeutung, Urheberrechtsverletzung, Irreführung und Markenrechtsverletzung vorgeworfen wird.

Sind jetzt schon Blogbeiträge mit Meinungen über Olympische Spiele und die Olympiade verboten und wer ist dieser Deutsche Olympische Sportbund e.V., der sich dem Anschein nach als Eigentümer von Olympia aufführt? Werden wir jetzt auch Abgemahnt weil wir darüber berichten?

In meinen Augen ein sehr Un-Sportliches und Un-Olympisches Verhalten vom Deutschen Olympischen Sportbund e.V.


Verfasst von af in Ecommerce am: Donnerstag, 14. Dezember 2006.   Kommentare (0)

Online-Shops: Abmahnfalle Versandrisiko und Versandversicherung

Viele Online-Shop Betreiber wissen gar nicht, wie leicht sie kostenpflichtig abgemahnt werden können. Hier ein Beispiel:

Gegenüber Endverbrauchern/Privatkunden trägt ein Internethändler immer das Versandrisiko (§474 Abs. 2 BGB). Wenn ein Internethändler in seiner Beschreibung einen "unversicherten Versand" oder eine zusätzliche "Versandversicherung" ohne weitere Erklärungen anbietet, so kann man dieses als eine abmahnfähige Irreführung des Verbrauchers ansehen, da der Verbraucher über seine Rechte getäuscht wird. Eine erste Abmahnwelle dazu gibt es bereits.

Im Falle, daß der Kunde ebenfalls Unternehmer ist, liegt die Sache anders, da das Versandrisiko hierbei mit dem Aufgeben/Absenden der Ware auf den Kunden übergeht (§447 BGB). Hierbei kann es daher sinnvoll und kundenfreundlich sein, dem Kunden wahlweise einen "unversicherten" und einen "versicherten" Versand anzubieten. Es darf dann aber der Hinweis nicht fehlen, daß diese Regelung nur für Unternehmenskunden gilt.

Besonders betroffen sollen derzeit Ebay-Händler sein, die bei Ebay als Versandart "unversicherten Versand" erlauben bzw. eine optionale Versandversicherung anbieten, ohne näher zu erläutern, daß dieses nur für Unternehmenskunden gilt. Über eine entsprechende Suchfunktion lassen sich diese Händler relativ leicht ermitteln - und in Folge darauf kostenpflichtig abmahnen.

Tip: Wer jetzt noch unklare Formulierungen in seinem Angebot/Shop hat, sollte sie möglichst schnell korrigieren, um nicht zum "Abmahnopfer" zu werden.


Verfasst von af in Ecommerce am: Dienstag, 5. Dezember 2006.   Kommentare (0)

Media Markt: Abmahnungen als Missbräuchlich bewertet

Die Media-Markt Kette handelt sich eine Schlappe wegen ihrer Massen-Abmahnungen (Heise berichtete) vor dem Münchener Landgericht ein.

Laut der Zivilkammer des Landgerichts München seien das Vorgehen der Media Markt Kette "bei einer Gesamtwürdigung als rechtsmissbräuchlich einzuordnen", und damit unzulässig.

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Verfasst von af in Ecommerce am: Sonntag, 3. Dezember 2006.   Kommentare (0)

Emotionale Bindung im B2B wichtiger als angenommen

Die emotionale Bindung von Kunden an ihre Lieferanten ist für eine langfristige Kundenbeziehung wichtiger als von vielen Unternehmen angenommen. Wer nur auf Leistung setzt, kann seine Kunden nicht langfristig an sich binden. So eine Kernaussage der Studie "Der emotionale Entscheider" der Forum! Marktforschung.

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Verfasst von af in Ecommerce am: Sonntag, 3. Dezember 2006.   Kommentare (1)

Angst beim Online-Shopping: 60% Abbruchquote in Europa

Laut einer Studie von TNS Research im Auftrag von Verisign haben 60% aller Online-Kunden schon einmal eine Bestellung abgebrochen, weil sie bei der besuchten Website das Gefühl der Sicherheit vermisst haben. Laut der von Verisign in Auftrag gegebenen Studie hätten Kunden mehr Vertrauen in Shops, die eine Arti "Vertrauens-Siegel" besitzen. Welch ein glücklicher Zufall, daß Verisign genau so etwas anbietet und in Zukunft ausbauen will.

Ach ja, und weil "zwei von drei Online-Kunden haben irgendwann mal eine Bestellung wegen mangelndem Vertrauen abgebrochen" anscheinend zu wenig spektakulär klingt, wurde bei tecChannel daraus: "Demnach brechen über 60 Prozent aller Shopper ihre Geschäfte vorzeitig wegen Sicherheitsbedenken ab", und ein Printmedium machte daraus die reisserische "60 Prozent Abbruchquote".

Ungeachtet dieser Studie ist es für einen Shop selbstverständlich sehr wichtig, daß der Online-Kunde Vertrauen in den Shop und dessen Betreiber besitzt.

Wenn der Kunde jedoch schon im Bestellvorgang ist, hat er den Betreiber schon als "vorläufig Vertrauenswürdig" eingestuft und ab diesem Moment sind weniger irgendwelche echten oder scheinbaren "Siegel" wichtig (im Gegensatz dazu, wie es die Studie andeutet), sondern vielmehr eine Ergonomie der Benutzerführung, bei der ein Kunde über den gesamten einfachen Bestellvorgang lückenlos informiert ist und immer genau vor jedem Bestellschritt über die Konsequenzen und Möglichkeiten Bescheid weiss.

Verfasst von af in Ecommerce am: Samstag, 2. Dezember 2006.   Kommentare (2)