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StudiVZ: Security by Obscurity

StudiVZ, die in Deutschland noch größte Kommunikationsplattform für Studenten, legt von den Teilnehmern als nicht öffentlich gekennzeichnete Daten ohne Zugriffsschutz aus dem Internet abrufbar ab, und vertraut nur darauf, daß die URLs nicht "erraten" werden.

Nachdem dieses aufgedeckt wurde, behauptet der Datenschutzbeauftragte von studiVZ jedoch weiterhin "Die Sicherheitsbedenken sind unbegründet". Das ist dann doch schon etwas starker Tobak, weshalb hier ein wenig auf das zugrundeliegende Prinzip (Security by Obscurity) eingegangen werden soll.

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Verfasst von af in Ceterum am: Sonntag, 26. November 2006.   Kommentare (2)

Blogwichteln ab jetzt in Heisser Phase

Das Blogwichteln ist seit heute in der heissen Phase, und wir machen mit.
Ähem Blogwichteln? Was soll das denn? Ja ist denn schon wieder Weihnachten?
Ja, stimmt, bald ist Weihnachten. Und das Blogwichteln ist schnell erklärt.
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Verfasst von af in Ceterum am: Mittwoch, 22. November 2006.   Kommentare (2)

Blogs sind doof ? Selbstverständnis und Aussenwahrnehmung

Robert Basic schreibt in seiner kleinen Reihe "Blogs sind doof?" hier, hier und hier aus der Sicht eines Bloggers und stellt die Frage daher rhetorisch. Die Schuldfrage ist auch recht schnell geklärt, denn es sind die Nicht-Blogger die ein Problem damit haben, einfach nicht genug das "Gute am Bloggen" zu verstehen. Das ist jedoch zu sehr vereinfacht.

Daher mein Versuch einer Darstellung aus der Sicht eines Nichtbloggers:

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Verfasst von af in Ceterum am: Dienstag, 14. November 2006.   Kommentare (3)

Web 2.0: Die Top-10 der Web 2.0 Lügen

Vorsicht, Ironie !

1. Wir haben beim letzen mal unsere Lektionen gelernt. Und wir machen diesmal Kasse, bevor die Blase platzt
2. Es ist diesmal keine Blase. Heisse Parties, sich überschlagende Presseberichte und 5 bis 6 Dutzend "social networking" Websites sind gesunde Indikatoren für einen neuen Boom
3. Es geht nur um Soziale Netzwerke und Communities. Aber unseren Venture-Geldgebern haben wir gesagt, dass unsere Exit-Strategie sie Reich machen wird.
4. Online-Werbung wird alle Kosten bezahlen. Als ob Klickbetrug irgendeine Gefahr wäre.
5. Diese Websites sind so einfach, selbst meine Mutter kann sie benutzten. Und sie sind so streberhaft langweilig, daß sie keine Lust hat sie auszuprobieren.
6. Die Analysten sind jetzt wertvoll.. So wie der Eine, der sagte MySpace wird in wenigen Jahren 15 Milliarden Dollar wert sein - oder war das derjenige, der sagte Amazon wird 400 Dollar pro Aktie wert sein ? Uups, ich bringe anscheinend die Blasen durcheinander.
7. Es gibt keine Schwemme von Sozialen Netzwerken - Junge Leute sind für neue Sachen immer aufgeschlossen. Und wir freuen uns die 17% zu teilen, die nicht fest an MySpace hängen.
8. Unsere Website ist noch im Beta-Stadium. Und das wird sie auch so lange bleiben, bis wir wissen, wie wir damit Geld verdienen können, oder sie an Google verkauft haben (was von beiden halt zuerst passiert)
9. Wir unterscheiden uns von allen anderen Websites. Aber wir haben einen bescheuerten Namen, ein paar grellglitzernde Ajax-Techniken, und all die anderen Funktionen die die anderen auch haben
10. Wir freuen uns, mit unseren neuen Kollegen bei Google zusammenzuarbeiten. Nimm das Geld, reich die Schlüssel rüber und geh zur Seite. Larry und Sergey sitzen jetzt hinterm Steuer.


Übersetzt aus: The Top 10 Lies of Web 2.0


Verfasst von af in Ceterum am: Donnerstag, 9. November 2006.   Kommentare (0)

Blase 2.0: Ist Web 2.0 nur eine Retro Bewegung ?

In einem Artikel von Spiegel Online mit dem Titel "Die Blase 2.0" wird die Behauptung aufgestellt, bei dem momentan aus den USA herüberschwappendem Web 2.0 Boom handele es sich um eine Retro-Bewegung ohne Substanz.

Retro in dem Sinne, daß vor dem Internet-Boom vorhandene "social networks" jetzt wieder aufleben, und Retro auch in dem Sinne, daß wie zu Zeiten des ersten Internet-Booms großspurige Unternehmensgründer wieder das Blaue vom Himmel (Wachstum, Redite) versprechen, und für Firmen die keine Gewinne erwirtschaften astronomisch hohe Kaufpreise gezahlt werden.

Als jemand der seit Anfang der 80er Jahre des vorherigen Jahrhunderts im Netz aktiv ist , kann ich aus eigener Erfahrung dem Spiegel-Artikel nicht vollständig zustimmen.

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Verfasst von af in Ceterum am: Montag, 6. November 2006.   Kommentare (0)

Marke ''Gelbe Seiten'': Waffen, Sprengstoffe und Babynahrung

Wenn es nach der DeTeMedien geht, steht die Marke Gelbe Seiten demnächst für Waffen, Sprengstoffe und Babynahrung.

Wie es dazu kam: Auf Betreiben der GoYellow AG hat das Deutsche Patent und Markenamt die Löschung der Wortmarke "Gelbe Seiten" bestätigt. Heise berichtete darüber.

Gelbe Seiten: Künstliche Gliedmaßen, Asbest und Spielzeug

Die DeTeMedien Deutsche Telekom Medien GmbH mit Sitz in Frankfurt hat im Januar dieses Jahres eine Gemeinschaftsmarke beim Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (OAMI) unter der Markennummer: 004876603 als Wortmarke für Gelbe Seiten beantragt.

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Verfasst von af in Ceterum am: Montag, 6. November 2006.   Kommentare (0)

Das Kleingedruckte der Sparkasse

"Das Kleingedruckte lesen Sie besser nicht.
Das ist so klein, damit machen Sie sich nur Ihre Augen kaputt"


An dieses Filmzitat erinnerte ich mich, als ich vor kurzem Post meiner örtlichen Sparkasse bekam. mehr ...

Verfasst von af in Ceterum am: Donnerstag, 2. November 2006.   Kommentare (0)